Der Phönix ist ein einzigartiger und überaus besonderer Vogel….

Video auf Vimeo: Maria 2 Körper @ Bahnhofsviertelnacht 2012 >>

Ausschnitte von Maria 2 Körper bei der Bahnhofsviertelnacht 2012, von und mit: Cristina M Gomez, Johanna Milz, Katja Kämmerer, Gregor Knüppel, Heike Oehlschlägel, Miriam Sachs und Silke Wiegand.

Es finden weitere Aufführungen am Freitag, 24. August und Samstag, 25. August 2012, jeweils um 20:00 Uhr in der Kaiserpassage Frankfurt, Kaiserstraße 62 – 64, 60329 Frankfurt am Main statt.

Ein Normal ist ein metrologisches Vergleichsgegenstand, ein Vergleichsmaterial oder präzises Messgerät, der bzw. das zur Kalibrierung anderer Messgeräte dient. Normale bilden eine Kalibrierhierarchie, innerhalb derer nach unten die Genauigkeit zwangsläufig abnimmt. An der Spitze der Kalibrierhierarchie stehen meist nationale oder internationale Normale, die gleichzeitig Primärnormale sind. Nationale oder internationale Normale sind gesetzlich verbindliche Grundlagen für die entsprechende physikalische Größe. Als Primärnormale bezeichnet man solche Normale, die die höchsten Anforderungen erfüllen. Dies bedeutet die fundamentale Realisierung einer Einheit entsprechend der gültigen internationalen Definition mit der nach dem aktuellen Stand der Technik niedrigstmöglichen Unsicherheit.

Quelle: Wikipedia

tumblr_m837y4g0US1qko9yfo1_250Das Ensemble SHADEseasons begibt sich in seiner siebten Tanzproduktion „Maria 2 Körper“ an die Schnittstellen zwischen leiblicher und sozialer Identität. Inspiriert durch Kantorowiczs Beschreibung der mittelalterlichen Vorstellung der „zwei Körper des Königs“, geht das Ensemble auf eine performative Forschungsreise von Rollenklischees  in der heutigen Zeit.

Im elisabethanischen Zeitalter hatte der König einen von seinem natürlichen Geschlecht und Leib unabhängigen sozial-politischen Körper in seiner Funktion als Oberhaupt. Als solcher galt er neben seinem fehlbaren und sterblichen Menschsein als gottähnliches Wesen – eine abstruse Konstruktion.

Aber ist das heute so viel anders? Was bin ich und was ist meine Rolle? Bin ich das soziale Wesen, das mein leiblicher Körper verspricht? Aber wenn Ich der andere ist, wer ist dann mein Körper? Stoffliche Basis, individualgeschichtliche Prägung, Projektionsfläche, Behauptungsmittel?! Was bedeutet unser Körper heute im evolutionären Wandel des Repräsentativen und eines Zeitalters der virtuellen Möglichkeiten.

In einer Ladengalerie der Frankfurter Kaiserpassage werden an den verschiedenen Aufführungsterminen zwischen dem 12. – 25. August die Experimente der Tanzperformance-Reihe fortlaufend gezeigt. Das Team von SHADEseasons schlüpft dazu in unterschiedliche Körperrollen, setzt sich Experimenten mit den Elementen live auf der Bühne aus, um zum Schluss das Geschehen zu analysieren und kommentieren.

Von und mit:

Cristina M. Gomez, Johanna Milz, Katja Kämmerer, Gregor Knüppel, Heike Oehlschlägel, Miriam Sachs und Silke Wiegand.

Kaiserpassage Frankfurt, Kaiserstraße 64, 60329 Frankfurt am Main

Probenbesuch:
Sonntag, 12. August 2012, 20:00 Uhr

Beitrag zur Bahnhofsnacht:
Donnerstag, 16. August 2012, 19:30 und 21:00 Uhr

Aufführungen:
Freitag, 24. August 2012, 20:00 Uhr und
Samstag, 25. August 2012, 20:00 Uhr

Tanzfabrik Berlin in den Uferstudios, Uferstr. 8/23,13357 Berlin

Freitag, 31. August 2012, 18:00 Uhr (preview)
Samstag, 1. September 2012, 20:00 Uhr

Unterstützt durch: Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ballett- und Tanzstudio Balzer, Tanzfabrik Berlin, Radar Frankfurt